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Mulde
Nebenfluss der Elbe in Sachsen und Sachsen-Anhalt
Die Mulde ist ein linker Nebenfluss der Elbe, der sich südöstlich von Leipzig aus der Vereinigung der Zwickauer und Freiberger Mulde ergibt. Sie fließt durch das Sächsische Hügelland und das Elbe-Mulde-Tiefland, bevor sie in Sachsen-Anhalt in die Elbe mündet. Das Einzugsgebiet umfasst große Teile Sachsens und die Nordabdachung des Erzgebirges. Mit einer Wasserführung von etwa 73 m³/s ist sie der viertgrößte Nebenfluss der Elbe. Die Mulde ist bekannt für ihre hohe Fließgeschwindigkeit, die bis zu 600 bis 900 Meter Gesamtgefälle aufweist. Sie verläuft über 147 Kilometer bis zur Mündung und wird durch den Muldestausee beeinflusst, der seit 1975 als Stausee genutzt wird. Im Unterlauf wurde das Projekt „Wilde Mulde“ realisiert, das 2018 für die biologische Vielfalt ausgezeichnet wurde. Der Fluss durchfließt Orte wie Eilenburg, Bad Düben und Dessau. Die Mulde verbindet verschiedene Landschaften und ist ein wichtiger Teil der Region Bitterfeld-Wolfen. Sie fließt an Orten wie Muldenstein und Jeßnitz vorbei und hat historische Bedeutung, etwa durch die Flussläufe während der Kaltzeiten. Der Fluss ist auch für seine künstlerische Darstellung bekannt, da er oft in Landschaftsmalereien und expressionistischen Werken vorkommt. Die Umweltbelastung durch chemische Stoffe wie Kupfer-Zyanid und Beta-HCH hat in der Vergangenheit zu Problemen geführt.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Fluss
- Ort
- Bitterfeld-Wolfen
- Seehöhe
- 60 m
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