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St. Benedikti
Kirchengebäude in Quedlinburg, Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt
Die Marktkirche St. Benedikti in Quedlinburg ist eine evangelische Kirche, die 1233 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie hat romanische und spätgotische Elemente und wurde im 15. Jahrhundert als Hallenkirche mit achteckigen Pfeilern und spätgotischem Chor erbaut. Die Kirche ist im Quedlinburger Denkmalverzeichnis eingetragen und trägt einen Teil der Altstadt im Blickfeld. Die Kirche ist besonders wegen ihrer Orgel und ihrer kunstvollen Ausstattung bekannt. Die Orgel wurde 1888 von Ernst Röver gebaut und 2020 restauriert. Sie besitzt 51 Register und 3.310 Pfeifen. Im Mittelschrein stehen lebensgroße Figuren der Pietà, des heiligen Benedikt und des heiligen Nikolaus. Im südlichen Seitenschiff befindet sich ein spätgotischer Flügelaltar, und in der Kalandskapelle sind Grabsteine und ein Marienaltar aus dem 15. Jahrhundert zu finden. Die Kirche bietet einen Rundblick auf die Altstadt von der Turmebene der Türmerwohnung aus. Im Turmwerk sind romanische Fenster erhalten, und die beiden Westtürme haben unterschiedliche Höhen. Nördlich der Kirche liegt das Goetzsche Mausoleum, ein Rest der ehemaligen Grabanlagen. Die Kirche ist ein wichtiger Teil der Stadtsilhouette und hat eine reiche Geschichte mit Pfarrern wie Friedrich Gabriel Resewitz und Johann Heinrich Fritsch.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Quedlinburg
- Baustil
- Gotische Architektur
- Architekt
- Joachim Querfurt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
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