Sklabiňa

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Žilinský kraj

Sklabiňa

Burgruine in der Slowakei

Die Burg Sklabiňa ist eine Ruine einer Höhenburg im nordslowakischen Ort Sklabinský Podzámok, im Okres Martin. Sie liegt auf einem 625 Meter hohen Hügel im unteren Teil der Kantorská dolina, am Westrand der Großen Fatra. Die Burg stand ursprünglich auf der Stelle einer älteren Burgstätte und wurde im 13. Jahrhundert gebaut. Schriftlich wurde sie erstmals 1309 erwähnt, als sie dem Magister Doncs gehörte. Sie war bis 1403 Besitz der Familie Bebek und wurde später an den polnischen Adligen Andrzej Balicki verpachtet. Nach einem hussitischen Angriff brannte die Burg 1436 nieder und wurde danach mehrfach wieder aufgebaut. Die Burg war bis 1945 in den Händen der Révays. Im 16. Jahrhundert wurde sie durch Türkenkriege stark beeinflusst, wobei der massive Ausbau 1554 und die Errichtung der zweiten Vorburg erfolgten. 1610–1612 entstand ein Renaissance-Palais, das später als Schloss bezeichnet wurde. Die Burg verlor im 18. Jahrhundert an Bedeutung und verfiel stark. 1800 stürzte das Gewölbe der Burgkapelle ein, und das Palais wurde 1944 durch Wehrmachttruppen zerstört. Die Bastionen um den Haupteingang verfielen erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Heute wird die Burg von dem Bürgerverein Donjon betreut, der Konservierungs- und Sanierungsarbeiten durchführt. Ein kleines Museum wird ebenfalls betrieben. Die Ruine bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und ist Teil der Geschichte der Region. Die Burgkapelle und das Renaissance-Palais sind noch erhalten, obwohl sie stark verfallen sind. Die Umgebung um die Burg ist geprägt von der Natur der Großen Fatra und dem Tal der Kantorská dolina.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

Art
Burgruine
Ort
Sklabinský Podzámok
Denkmalstatus
Denkmalgeschützte Objekte in der Slowakei

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