📷 Obrázok: Wikimedia Commons
Henninger-Turm
ehemaliges Hochhaus bzw. Getreidesilo in Frankfurt am Main
Der Henninger-Turm war ein Getreidesilo und Aussichtsturm in Frankfurt am Main, konzipiert von Karl Emil Lieser und errichtet von 1959 bis 1961. Er stand im Stadtteil Sachsenhausen-Süd an der Hainer Weg 60–64 und erreichte eine Gesamthöhe von 119,5 m. Der Turm bestand aus einem quaderförmigen Silo mit einem zylindrischen Aussichtsturm und einem Turmkorb. Er war bis 1974 das höchste Bauwerk der Stadt. Der Turm bot zwei Aussichtsplattformen, eine große in 106,4 m Höhe und eine kleine in 109,2 m. In der Mitte des Turmkorbs befand sich ein Drehrestaurant, das sich dreimal pro Stunde drehte. 1969/1970 wurde ein zweites Drehcafé hinzugefügt, was den Turm veränderte. Der Turm blieb bis 2002 für den Besucherverkehr geschlossen, da er keinen zweiten Fluchtweg hatte. Im Erdgeschoss gab es eine Turmschänke und eine Kasse. Die Haupterschließung führte über eine Treppe und Aufzüge bis zur großen Aussichtsplattform. Im Turmkorb gab es eine Küche, Toiletten und ein Drehrestaurant. Die Plattformen wurden über Aufzüge und Treppen erreicht. Der Turm hatte eine komplexe Erschließung mit mehreren Stockwerken und Aufzugshaltestellen. Die Abbrucharbeiten begannen 2013, und bis 2017 stand dort ein neues Wohnhochhaus.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Silo
- Ort
- Frankfurt am Main
- Erbaut
- 1961
- Baustil
- Moderne
- Architekt
- Karl Lieser
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