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Kralupy u Chomutova
ehemalige Gemeinde in Tschechien
Kralupy u Chomutova ist ein Ort im Okres Chomutov in Tschechien. Die Ortschaft lag südwestlich von Chomutov an der Straße nach Klösterle und am Saubach. Sie war bis 1945 als Deutsch Kralup bekannt und gehörte zum Landkreis Komotau. Die Stadt wurde 1584 mit Stadtrecht ausgestattet und 1872 umbenannt, um sie von Kralup an der Moldau zu unterscheiden. Im 19. Jahrhundert brachte der Tagebau wirtschaftlichen Aufschwung, wobei die Bevölkerung bis 1945 überwiegend deutschsprachig war. Der Ort war bis 1976 eine eigenständige Stadt, wurde aber infolge des Tagebaus aufgehoben. Das Gebiet wurde der Gemeinde Málkov u Chomutova zugeschlagen. Die Dreifaltigkeitssäule, die einst am Marktplatz stand, wurde nach Libědice und später nach Zelená verbracht. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Tagebau verbunden, der den wirtschaftlichen Verlauf maßgeblich beeinflusste. In der Umgebung von Kralupy u Chomutova liegen die Orte Chomutov, Klösterle und Málkov u Chomutova. Die Landschaft umfasst den Saubach und die Region um den Eger. Die Verbindung zur Bahnlinie von Klösterle nach Komotau war bis in die 1960er Jahre vorhanden. Die Geschichte des Ortes ist durch die Auswirkungen des Tagebaus und die Veränderungen im Verkehr und der Bevölkerung geprägt.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
- Art
- Wüstung
- Ort
- Málkov u Chomutova
- Seehöhe
- 330 m
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