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Jesuitenkirche
Kirchengebäude in Mannheim
Die Jesuitenkirche St. Ignatius und Franz Xaver steht in der Mannheimer Innenstadt, im Quadrat A 4, gegenüber der nordwestlichen Ecke des Schlosses. Sie wurde zwischen 1738 und 1760 erbaut und ist eine der Pfarrkirchen der Seelsorgeeinheit Mannheim-Johannes XXIII. Die Kirche gilt als bedeutendste Barockkirche Südwestdeutschlands und war 1773 zur Großen Hofkirche erhoben. Sie war bis 1794 von den Jesuiten genutzt und wurde 1802 zur Stadtpfarrkirche erklärt. Die Kirche ist mit einer 75 Meter hohen Vierungskuppel, einer zweitürmigen Schaufassade aus rotem Sandstein und einer dreitürmigen Fassade im Osten ausgestattet. Die Fassade verfügt über reich verzierte Gittertore, Statuen der vier Kardinaltugenden und ein Giebelrelief von Paul Egell. Im Inneren präsentiert sich der Raum in spätem Barockstil mit Stuckmarmorpilastern und reichhaltiger Ausstattung. Die Kirche wurde 1906 renoviert und nach Kriegsschäden 1960 wiederhergestellt. Die Ausstattung umfasst sechs Seitenaltäre, die von Peter Anton von Verschaffelt gestaltet wurden, sowie eine marmorne Hochaltar mit prächtigen Skulpturen und einem Zelebrationsaltar als blühende Rosenhecke. Die Kuppel enthält Fresken von Egid Quirin Asam, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden. In der Vorhalle stehen zwei Stifterfiguren aus dem Jahr 1906. Die Kirche ist auch heute noch reich an barocken Kunstwerken und historischen Elementen.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kirchengebäude, Jesuitenkirche
- Ort
- Mannheim
- Adresse
- A4, 68161 Mannheim
- Erbaut
- 1760
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Peter Anton von Verschaffelt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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