Lazy

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Moravskoslezský kraj

Lazy

ehemalige Gemeinde in Tschechien

Lazy ist ein Ortsteil der Stadt Orlová im Okres Karviná in Tschechien. Der Ort liegt im südlichen Teil der Region und war historisch ein Dorf, das vermutlich von Benediktinern gegründet wurde. Er wurde erstmals 1268 in Dokumenten erwähnt und war Teil der Herrschaft von Freistadt, bis er 1615 von der Familie Bludowski erworben wurde. Die Bevölkerung sprach bis ins 19. Jahrhundert hinein hauptsächlich schlesisch-polnische Mundarten. Lazy war bis 1918 Teil des Gebiets Teschen, das nach dem Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Monarchie zwischen Polen und Tschechoslowakei aufgeteilt wurde. Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung polnischsprachig war, fiel der Ort in den tschechischen Einflussbereich. 1938 wurde Lazy an Polen angeschlossen, wurde aber 1946 wieder in Orlová eingemeindet. Die Steinkohlebergwerke prägten die moderne Geschichte des Ortes, wobei die Zeche Lazy bis heute betrieben wird. Der Ort bietet eine historische Atmosphäre mit alten Häusern und einer einst starken polnischen Bevölkerung. Die Umgebung umfasst die Stadt Orlová, die durch Bergbau und Industrie geprägt ist. Die Landschaft um Lazy ist geprägt von Wald und Bergregionen, die zu Wanderungen und Spaziergängen einladen. Die Bevölkerung hat sich im Laufe der Zeit reduziert, doch der Ort bleibt ein Teil der Region mit seiner eigenen Geschichte und Kultur.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

Art
Wüstung, Gemeindeteil in Tschechien
Ort
Orlová

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