Marienkirche Pirna

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Landkreis Sächsische Schweiz-OsterzgebirgeBezirk Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Marienkirche Pirna

Kirchengebäude im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Sachsen

Die Marienkirche in Pirna, eine evangelisch-lutherische Hallenkirche aus dem späten 15. Jahrhundert, steht im Zentrum der Altstadt. Sie ist eine der größten spätgotischen Hallenkirchen Sachsens und wurde ab 1502 errichtet. Die Kirche am Kirchplatz 14 ist als Denkmal geschützt und verfügt über ein umfangreiches Bildprogramm und kunstvolle Gewölbe. Die Marienkirche ist mit 65 Metern Länge und 35 Metern Breite die drittgrößte Hallenkirche Sachsens. Die Gewölbe zeigen kunstvolle Elemente wie Spiralrippen und Fischblasen-Gewölbe. Die Ausmalung, vollendet 1546, basiert auf Illustrationen der Luther-Bibelübersetzung. Darin sind biblische Szenen, sieben Tugenden und Darstellungen von Knaben sowie Symbole der Reformationszeit abgebildet. Die Kanzel, die Kuppa und der Renaissance-Altar sind weitere Highlights. Die Kirche bietet einen einzigartigen Blick in ihre Geschichte. Die Gewölbe und Wandmalereien sind größtenteils originalgetreu erhalten. Die Kanzel, die Taufstein und der Altar sind aus verschiedenen Epochen. Der Turm, 60 Meter hoch, wurde 1466–1479 errichtet und beherbergt ein siebenstimmiges Geläut. Die Kirche ist ein Beispiel für die künstlerische und historische Entwicklung der Reformationszeit.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Kirchengebäude
Ort
Pirna
Adresse
Kirchplatz 14, 01796 Pirna
Baustil
Gotische Architektur
Architekt
Wolf Blechschmidt
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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