HradySchottland, Wales und Nordirland

Doune Castle

Doune Castle ist eine spätmittelalterliche Burg in der früheren Grafschaft Stirling in Schottland. Sie steht auf einem Felssporn über dem Fluss Teith, dreizehn Kilometer südöstlich der Stadt Callander am Fuss der Trossachs. Errichtet wurde sie um 1390 von Robert Stewart, dem ersten Duke of Albany, vermutlich anstelle einer älteren Befestigung. Im 15. und 16. Jahrhundert diente sie schottischen Monarchen als Landsitz und Jagdschloss, darunter Maria Stuart. Bei ihrem zweiten Aufstand 1745 nutzten die Jakobiten sie als Gefängnis; im 19. Die Anlage blieb unvollendet. Auf drei Seiten schützen steil abfallende Hänge, der Zugang von Norden ist durch Erdwerke befestigt. Um einen geräumigen, von hohen Mauern umgebenen Innenhof gruppieren sich die Wohn- und Repräsentationsbauten. Beherrschend ist der dreissig Meter hohe, vierstöckige Wohnturm Lord's Hall, durch dessen Erdgeschoss ein vierzehn Meter langer gewölbter Torweg führt; dazu kommt die Great Hall mit Küche. Heute verwaltet die Denkmalschutzbehörde Historic Scotland die Burg. Doune Castle hat eine zweite Karriere als Drehort. In Walter Scotts Erstlingsroman Waverley dient sie dem Protagonisten als Zuflucht. 1951 stand sie als Kulisse für den Film Ivanhoe zur Verfügung. Bekannt wurde sie vor allem durch Die Ritter der Kokosnuss der Komikergruppe Monty Python, in dem sie gleich mehrfach auftritt – als Camelot, als Castle Anthrax und als Swamp Castle. Später drehte hier auch die Fernsehserie Game of Thrones, und in der Verfilmung von Diana Gabaldons Roman Feuer und Stein steht das Gebäude für die Burg Leoch.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

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