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Kreuzkirche
Kirchengebäude in Königs Wusterhausen, Landkreis Dahme-Spreewald, Brandenburg
Die Kreuzkirche ist eine evangelische Kirche in Königs Wusterhausen, Brandenburg. Sie wurde im 17. Jahrhundert als Patronatskirche erbaut, um die zerstörte Holzkirche in Niederlehme zu ersetzen. Die Kirche steht am östlichen Rand des alten Dorfangers und war ursprünglich eine der vier Kirchen der Parochie. Sie wurde 1697 als rechteckiger Saalbau aus Backstein errichtet und erhielt im 18. Jahrhundert weitere Ausbauten, darunter eine Orgel und barocke Bemalungen. Die Kirche war bis 1944 ein zentraler Gottesdienstort und wurde während des Zweiten Weltkriegs durch eine Luftmine beschädigt. Nach Kriegsende diente sie als Lazarett und wurde bis 1948/49 saniert. Die Kreuzkirche hat heute ein neoromanisches Erscheinungsbild, das 1889 durch den dritten Erweiterungsbaus entstand. Sie verfügt über eine neue Orgel im Stil von Arp Schnitger und drei Bronzeglocken, die im 19. Jahrhundert gestiftet wurden. Die Kirche umfasst ein Kirchenschiff mit rundbogenförmigen Fenstern, eine Sakristei am Ostgiebel und ein Gewölbe unter dem Altarraum. Die Räume sind mit barocken Malereien und dem preußischen Adler an der Decke geschmückt. Die Pfarreien umfassen heute die Gemeinden Deutsch Wusterhausen, Schenkendorf und Zeesen. Die Kirche ist Teil der Evangelischen Kirchengemeinde Königs Wusterhausen und wird regelmäßig für Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Königs Wusterhausen
- Baustil
- Neuromanik
- Architekt
- Johann Albert Eytelwein
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Brandenburg
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