Lößnitz

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Lößnitz

Stadt im Erzgebirgskreis, Sachsen, Deutschland

Lößnitz ist eine Kleinstadt im westlichen Erzgebirge, im Erzgebirgskreis, Sachsen. Sie liegt in einem langgezogenen Tal mit einer Höhe von etwa 432 Metern. Die Stadt hat mehrere Ortsteile, darunter Niederlößnitz, und war bis ins 19. Jahrhundert ein bedeutender Handelsort durch den Salzhandel. Die Salzstraße verlief durch den Ort, und die Stadt profitierte von dem Salzprivileg, das 1388 verliehen wurde. Im Jahr 1382 wurde sie zur Bergstadt, und bis 1559 existierte ein Bergamt. Die Stadtmauer mit drei Türmen entstand mit Einnahmen aus dem Salzhandel. Lößnitz hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Stadt war ein Zentrum des Salzhandels und besaß ein eigenes Münzmeisteramt. Im 14. Jahrhundert wurde die Stadtrechte bestätigt, und die Stadt wurde zur Bergstadt. Im 16. Jahrhundert erreichte die Reformation den Ort, und es gab Hexenprozesse in den 1580er Jahren. Die Stadt erlebte mehrere Brände, darunter den „Rotten Ruhr“-Brand 1616 und einen weiteren 1806. Die Stadtpfarrkirche St. Johannis wurde 1826 eingeweiht und ist die größte klassizistische Kirche des Erzgebirges. In der Altstadt sind historische Gebäude wie das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert und die Stadtpfarrkirche zu finden. Die Stadtmauer mit dem Rösselturm ist ein Zeugnis der einstigen Wehrhaftigkeit. Die Hospitalkirche St. Georg aus dem 19. Jahrhundert und das Bronzeglockenspiel der St. Johanniskirche aus dem Jahr 1939 sind weitere Sehenswürdigkeiten. Im Stadtzentrum gibt es den Marktplatz mit dem ehemaligen Postamtsgebäude und verschiedene Märkte wie den Salzmarkt im Juni.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Bergbaustadt, Stadt in Deutschland
Ort
Erzgebirgskreis
Seehöhe
422 m

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