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Burg Eppstein
Burgruine in Deutschland
Die Burg Eppstein ist eine Ruine einer Höhenburg auf 200 m ü. NN in der hessischen Stadt Eppstein. Sie liegt auf einem Felssporn eines Bergrückens und wurde als Reichsburg zur Grenzsicherung im 10. Jahrhundert errichtet. Die Anlage war die Hauptresidenz der Herren von Eppstein, die sich nach ihrer Stammburg nannten. Bis zum 14. Jahrhundert entstand eine Siedlung am Fuße der Burg, aus der die heutige Stadt Eppstein hervorging. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert mehrfach von militärischen Konflikten betroffen, darunter der Dreißigjährige Krieg und die Eroberungen durch schwedische und französische Truppen. 1803 fiel die Burg an das Herzogtum Nassau, das sie 1804 abbrach. 1906 begann die Sanierung durch Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode, und seit 1968 wird die Anlage durch die Stadt Eppstein kontinuierlich restauriert. Heute beherbergt die Burg das Stadt- und Burgmuseum, das 1926 in den erhaltenen Gebäuden untergebracht wurde. Die Ruine ist auch Veranstaltungsort für kulturelle Angebote wie die Burgfestspiele. Die Kemenate, das Frauengemach, kann für private Feierlichkeiten genutzt werden. Die Burganlage umfasst den runden Bergfried, den Palas und den Küchenbau, die größtenteils aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammen.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Burg
- Ort
- Eppstein
- Adresse
- Auf der Burg 1 und 3, 65817 Eppstein
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
V okolí
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