Nordspanien

Illas Cíes

Die Illas Cíes liegen rund 14,5 Kilometer vor der Küste am Eingang der Ría de Vigo und gehören zur Gemeinde Vigo. Der Archipel besteht aus drei Inseln: Monteagudo im Norden, der Illa do Faro in der Mitte und San Martiño im Süden. Die Inselgruppe umfasst 4,46 Quadratkilometer, erstreckt sich über 7,1 Kilometer Länge und ist höchstens zwei Kilometer breit; höchster Punkt ist der Alto das Cíes mit 197 Metern. 1980 wurden die Inseln zum Naturpark erklärt, seit 2002 gehören sie zum Nationalpark der Atlantischen Inseln Galiciens. Auf den Felsen brüten rund 22.000 Paare der Mittelmeermöwe, die größte Kolonie dieser Art weltweit, sowie etwa 2.500 Paare der Krähenscharbe. Bekanntestes Ziel ist die Praia de Rodas, ein über einen Kilometer langer Sandbogen zwischen Monteagudo und der Illa do Faro; der Guardian bezeichnete ihn im Februar 2007 als besten Strand der Welt. Vor den Inseln lassen sich Delfine, Wale und Meeresschildkröten beobachten, unter Wasser liegt ein artenreiches Küstenökosystem. Die Illas Cíes sind ausschließlich per Schiff erreichbar. Von Vigo aus dauert die Überfahrt etwa eine Dreiviertelstunde.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

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