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Schwarzwasser
Nebenfluss der Zwickauer Mulde
Das Schwarzwasser ist ein Nebenfluss der Zwickauer Mulde und entspringt am Hinteren Fichtelberg im Erzgebirge. Es fließt zunächst westwärts und wird in der Tschechischen Republik als Seifenbächel bekannt. Der Fluss verläuft durch den Erzgebirgskreis und durchquert Gebiete, die nach dem Zweiten Weltkrieg wüst wurden. In Deutschland fließt das Schwarzwasser wieder nach Wittigsthal und nimmt den Breitenbach auf, bevor es in nördliche Richtung weiterläuft. Der Fluss war seit dem 16. Jahrhundert wegen seiner Eisenerzlagerstätten wichtig für die Eisenindustrie. Hammerwerke in Wittigsthal, Erlabrunn und Breitenhof produzierten Zain-, Zeug- oder Stabhämmer. In Erlabrunn mündete der Steinbach ein, an dem ein Zinnseifenbetrieb stattfand. Ein Graben versorgte das Pochwerk der Silberwäsche in Antonsthal mit Wasser. In Antonsthal wurde 1831 die Eisenhütte König-Anton-Hütte gebaut, und in Erla stand ein bekanntes Eisenhütten- und Walzwerk. Das Schwarzwasser durchfließt die Stadt Schwarzenberg und wird dort von der Großen Mittweida gespeist. Vor seiner Vereinigung mit der Zwickauer Mulde in Aue befand sich an seinem Ufer das Blaufarbenwerk Niederpfannenstiel. Der Fluss verbindet historische Industriestandorte und fließt durch ländliche und städtische Gebiete im Erzgebirge.
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- Art
- Fluss
- Ort
- Erzgebirgskreis
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