Chillida Leku
Chillida Leku liegt in Hernani in Gipuzkoa, wenige Kilometer südlich von San Sebastián, in einer hügeligen Wiesenlandschaft mit altem Baumbestand. Mittelpunkt ist der Caserío Zabalaga, ein baskisches Bauernhaus aus dem Jahr 1543, das der Bildhauer Eduardo Chillida erwarb und unter seiner Leitung von dem Architekten Joaquín Montero wiederherstellen ließ. Das Gelände umfasst 13 Hektar. Im Freien stehen rund 40 Skulpturen sehr unterschiedlicher Größe, überwiegend aus Stahl und Stein, letzterer meist rosafarbener Granit. Zu den schwersten Arbeiten zählen „Lotura XXXII" mit 64 Tonnen und „Buscando la luz" mit 22 Tonnen bei acht Metern Höhe. Die Werke stehen nicht auf Sockeln, sondern im Gras und unter Bäumen — der Ort war von Chillida als Museum unter freiem Himmel gedacht, in dem Wetter, Licht und Jahreszeit mitspielen. Eröffnet wurde das Museum am 16. September 2000. Ende 2010 musste es aus wirtschaftlichen Gründen schließen und blieb mehr als acht Jahre zu; am 17. April 2019 öffnete es unter der Betreuung der Schweizer Galerie Hauser & Wirth wieder. Noch im selben Jahr nahm das Magazin Time es als einzigen spanischen Ort in seine Liste der „World's Greatest Places" auf, 2023 folgte die Goldmedaille für Verdienste um die Schönen Künste. Im Inneren des Caseríos sind kleinere Arbeiten zu sehen; für den Rundgang durch den Park sollte man ein bis zwei Stunden einplanen.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
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