Rakúsy

📷 Obrázok: Wikimedia Commons

Rakúsy

Gemeinde in der Slowakei

Rakúsy ist eine Gemeinde im Okres Kežmarok des Prešovský kraj, mit etwa 3300 Einwohnern. Sie liegt am Fuß der Belaer Tatra, im östlichen Teil des Talkessels Podtatranská kotlina. Durch den Ort fließt der Bach Krivodol, der bei Spišská Belá in den Poprad mündet. Die Gemeinde ist sechs Kilometer von Kežmarok entfernt und hat eine Roma-Siedlung 2 km nordwestlich des Hauptorts. Rakúsy wurde im 13. Jahrhundert gegründet und 1288 erstmals erwähnt. Ursprünglich von deutschen Kolonisten besiedelt, wurde der Ort im 19. Jahrhundert durch slowakische Zuwanderung zu einer deutsch-slowakischen Gemeinde. Nach dem Zweiten Weltkrieg verließen die Deutschen die Gemeinde, und sie wurde von Roma-Familien besiedelt. Heute machen die Roma etwa drei Viertel der Bevölkerung aus. Die Gemeinde verfügt über eine römisch-katholische und eine evangelische Kirche sowie eine klassizistische Kurie aus dem 19. Jahrhundert. Die Lage am Fuße der Tatra und die historische Vielfalt der Bevölkerung machen Rakúsy zu einem interessanten Ort für Besucher. Die Umgebung bietet Wanderungen und Ausblicke auf das Gebirge.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

Art
Gemeinde in der Slowakei
Ort
Okres Kežmarok
Erbaut
1288
Seehöhe
676 m

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