📷 Immagine: Wikimedia Commons
Uenglinger Tor
spätmittelalterliches Stadttor in Stendal
Das Uenglinger Tor ist eines der erhaltenen Stadttore Stendals und Teil des Nordwalls der ehemaligen Stadtmauer. Es liegt am Ende der Straße Altes Dorf und wird von den Grünanlagen des Nordwalls und Westwalls umgeben. Die jetzige Form entstand im Spätmittelalter zwischen 1450 und 1460, wobei der Turm 1792 als Gefängnis umgebaut wurde. Der Turm gilt als eines der schönsten mittelalterlichen Stadttore Norddeutschs und wurde nach dem Holstentor in Lübeck geschätzt. Das Uenglinger Tor wurde im 13. Jahrhundert als Teil der Stadtmauer errichtet und erhielt im 15. Jahrhundert eine bauliche Erweiterung. Es diente als Zugang zum Dorf Uenglingen und wurde im 19. Jahrhundert als Denkmal restauriert. Die Restaurierung kostete 35.300 Reichstaler und umfasste auch andere Baudenkmale Stendals. Der Turm wurde 1983–1986 restauriert und ist seitdem für Fußgänger begehbar. Der Turm ist 27,5 Meter hoch und hat eine quadratische Grundfläche. Er besteht aus Feldsteinen und Backsteinen, mit einer spitzbogenförmigen Durchfahrt und vier Ecktürmchen. Die Fassade ist mit weißer Putzspiegelflächen und Wappenschilden geschmückt. Die Aussichtsplattform bietet einen Blick auf Stendal. Die Turmbesichtigung ist kostenpflichtig, aber die Baudenkmale der Altstadt sind Teil eines touristischen Konzepts der Stadt.
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- Art
- Stadttor
- Ort
- Stendal
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
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