📷 Immagine: Wikimedia Commons
Hohenburg
Burgruine in Deutschland
Die Burgruine Hohenburg liegt in Lenggries im Isarwinkel von Bayern und war einst das zentrale Herrschaftsgebiet der Region. Sie stand auf einer Anhöhe am Hirschbach und wurde im 12. Jahrhundert von den Herren von Tölz erworben. Die Anlage ist als denkmalgeschütztes Baudenkmal und Bodendenkmal registriert, mit einer Aktennummer D-1-73-135-37. Die Ruine umfasst einen ca. drei Meter hohen Turmstumpf und Mauerreste aus dem 12. bis 13. Jahrhundert. Die Hohenburg war bis 1707 ein bedeutendes Herrschaftszentrum, bis ein Großbrand die Burg vollständig zerstörte. Die Zerstörung fand am 21. Juli 1707 statt und führte dazu, dass die Steine der Burg in der Pfarrkirche St. Jakobus und dem Schloss Hohenburg verbaut wurden. Die Ruine blieb bis heute erhalten, obwohl sie im Laufe der Jahrhunderte stark verfiel. 2003 wurde ein Förderverein gegründet, der den Verfall stoppen und die Geschichte der Burg bewahren will. Heute sind noch Teile des Turms, Wälle und Mauerreste sowie ein Zisternenschacht erhalten. Der Burgberg und die Ruine wurden 2004–2006 mit Laser-Technik vermessen, und eine virtuelle Rekonstruktion wurde erstellt. 2012 wurde ein Zuweg zur Burg wieder freigelegt, und 2014 ein Lehrpfad mit Infotafeln angelegt. Die südöstliche Ecke des Turmstumpfs wurde 2019 saniert, um den Verfall zu verlangsamen.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Lenggries
- Adresse
- In Hohenburg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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