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Městské opevnění v Chyši
Das Městské opevnění in Chyši besteht aus zerfetzten mittelalterlichen Stadtmauern aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die Befestigungen wurden vermutlich von Burian II. von Gutštejn angeordnet, als Chyši 1473 zum Marktort und 1483 zum Stadtstatus erhielten. Die Mauern, Bastionen und Graben sind als kulturelle Denkmäler geschützt, ebenso wie Reste der Synagoge, die auf einer Bastion errichtet wurde. Die Befestigungen umschlossen einen Stadtareal von etwa vier Hektar. Im Zentrum lag das große Platz, von dem Straßen der Lubenecké und Žlutické Tor zur Stadt führten. Im Norden stand der karmelitische Kloster und eine Ostrog mit dem ehemaligen Burgareal. Die Mauer war etwa 150 cm breit und blieb in Fragmenten erhalten, vor allem im Westen, Süden und Südosten. Baustoffe der Mauer sind heute Teil des Hauses Nr. 331. Die Bastionen, die etwa 30 bis 50 Meter entfernt lagen, wurden traditionell als elf Stück gezählt. Die Synagoge wurde in der südwestlichen Ecke errichtet, wobei die Bastion als Grundlage diente. 1848 wurde eine neue klassizistische Synagoge gebaut, die 1912 modernisiert und bis zum Zweiten Weltkrieg genutzt wurde. Das Obergeschoss mit dem Gebetssaal wurde 1972 oder 1975 abgerissen. Die sogenannten jüdischen Stufen verbinden das Stadtzentrum mit der Bebauung im Tal.
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- Art
- Stadtmauer
- Ort
- Chiesch
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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