Città e paesi

Hernád

Gemeinde in Ungarn

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Hernád ist eine große Gemeinde im Komitat Pest, etwa 50 Kilometer südöstlich von Budapest entfernt. Sie liegt in der flachen Tiefebene zwischen der Autobahn M5 und der Hauptstraße 5. Mit dem Zug ist der Ort über die Strecke Budapest–Kecskemét erreichbar, die einen Haltepunkt in Hernád selbst hat. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins Jahr 1388 zurück, als er erstmals in einer Urkunde erwähnt wurde. Nach der osmanischen Besetzung blieb Hernád lange unbewohnt und wurde erst im 19. Jahrhundert wieder besiedelt. Bekannt wurde der Ort durch den Räuber Imre Bogár Szabó, der in der Region sein Unwesen trieb. Heute prägt vor allem die Geflügelzucht das Bild: Mehrere große Unternehmen wie Galdorf Zrt. und Her-Csi Hús Kft. betreiben hier moderne Aufzucht- und Schlachtanlagen, die zu den wichtigsten Arbeitgebern der Umgebung zählen. Vor Ort gibt es eine römisch-katholische Kirche, die 1961 nach Plänen des Architekten Árkay Bertalan entstand. Das Szent Család-Gemeindezentrum wurde 2010 vom in Hernád geborenen Architekten Balázs Mihály entworfen. Für Sport und Entspannung stehen unter anderem Squash, Tennis, Sauna und ein Schwimmbad zur Verfügung. Die Gemeinde verfügt zudem über eine Grundschule, einen Kindergarten und eine Kinderkrippe, die in den letzten Jahren modernisiert wurden.

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Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Kreis Dabas

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