📷 Immagine: Wikimedia Commons
Hirlatzhöhle
Höhle in Österreich
Die Hirlatzhöhle liegt im Dachsteinmassiv im Gemeindegebiet von Hallstatt im Salzkammergutes. Sie ist die drittlängste Höhle Österreichs mit über 115 km und die zweittiefste mit einer Tiefe von 1559 m. Die Höhle erstreckt sich über eine Vertikale von 1560 m und verfügt über sechs Eingänge, von denen nur einer für effiziente Forschung nutzbar ist. Die Höhle reicht von 2003 m Seehöhe bis 443 m, direkt unter dem Hallstättersee. Die Höhle ist ein bedeutendes Forschungsgebiet, das vom Verein für Höhlenkunde Hallstatt-Obertraun koordiniert wird. Sie ist ganzjährig verschlossen, wodurch nur die Monate Jänner bis März für Befahrungen zugänglich sind. 2018 gelang ein Durchstieg in die Hirlatzhöhle über eine Verbindung zur Schmelzwasserhöhle. 2011 wurde die Höhle durch den Zusammenschluss mit der Oberen Brandgrabenhöhle über 100 km lang. Die Höhle ist Teil des UNESCO-Welterbegebiets und des Europa- und Naturschutzgebietes Dachstein. In der Höhle gibt es mehrere Räume und Wege, darunter das Wadiland, das über einen 200 Meter langen Siphon erreichbar ist. Die Forschung umfasst Tauchgänge und Expeditionen, die aufgrund der Tiefe und der schwankenden Wasserstände aufwändig sind. Die Höhle ist ein Schutzgebiet und wird regelmäßig erforscht, wobei die Sicherheit und die Naturbedingungen die Forschung stark beeinflussen.
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- Art
- Höhle
- Ort
- Hallstatt
- Denkmalstatus
- Naturdenkmal in Oberösterreich
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