Kleinkastell „Auf der Schanz“
archäologische Stätte in Deutschland
Das Kleinkastell „Auf der Schanz“ war ein römisches Grenzkastell am Obergermanisch-Raetischen Limes, der seit 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Es lag am Südufer der Lahn in Bad Ems, im Bereich des Bahnhofsviertels. Das Kastell war Teil der Limesstrecke 2 und verfügte über eine Lahnbrücke, die mit der Strecke 1 verbunden war. Es war vermutlich für die Überwachung des Flusstals zuständig. Das Kastell ist das kleinere der beiden römischen Militärlager in Bad Ems. Seine genauen Ausmaße sind unklar, wobei Schätzungen zwischen 0,13 und 0,43 Hektar variieren. Es handelt sich vermutlich um ein Steinkastell, dessen genaue Form und Funktion aufgrund der dichten Bebauung nur unvollständig erforscht werden konnten. Die Kastellthermen und der Vicus sind zwar wahrscheinlich, aber kaum nachweisbar. Im Bereich des Kastells sind archäologische Funde wie ein Gräberfeld nachgewiesen. Die Limesstrecke zwischen dem Kastell und Becheln ist gut erhalten und zählt zu den schönsten Abschnitten des Limes. Das Kastell und die umliegenden Denkmale sind als UNESCO-Weltkulturerbe und Kulturdenkmale geschützt. Die Forschung zu den Anlagen ist genehmigungspflichtig.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Rheinland-Pfalz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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