Maria Lebing

📷 Immagine: Wikimedia Commons

SteiermarkBezirk Hartberg-Fürstenfeld

Maria Lebing

Kirche in Hartberg (84800)

Die römisch-katholische Wallfahrtskirche Maria Lebing liegt in der Gemeinde Hartberg und ist der Vollendung Mariens geweiht. Sie ist ein Benefizium der Pfarre Hartberg und unter Denkmalschutz. Die Kirche wurde 1409 auf einem römischen Grabfeld errichtet und mehrfach umgebaut, zuletzt 1744 in ein barockes Gotteshaus verwandelt. 1788 war sie kurzzeitig geplant, abgerissen zu werden, wurde aber durch geistliche und weltliche Verantwortliche gerettet. 1988 wurden gotische Elemente freigelegt, darunter ein Tabernakel und Fenster. Die Wallfahrt zu Maria Lebing war bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts beliebt. Im Presbyterium sind Plagenbilder zu sehen, die die Ängste der Menschen zeigen. Das Lebinger Gnadenbild stellt Maria mit dem Kind dar, das einen Apfel hält. Seit 1977 finden monatlich Wallfahrten statt. Die Kirche dient heute hauptsächlich der Feier von Begräbnismessen und ist im Umfeld des Friedhofs gelegen. Die Kirche besitzt barocke und gotische Ausstattung. Der Hochaltar enthält eine Gnadenstatue, umgeben von Engeln und Statuen der Heiligen. Die Kanzel zeigt Reliefs der Heiligen Drei Könige und Engel. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1721. Die Pestkapelle, errichtet 1682, zeigt die Verschonung vor der Pest und enthält Darstellungen der Heiligen. Fresken im Chorraum und Langhaus erzählen die Lebensstationen Mariens. Die Johannes-Nepomuk-Kapelle zeigt den Tod und die Auffindung des Heiligen. Die Außenfassade zeigt Maria als Immakulata.

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Art
Kirchengebäude
Ort
Hartberg
Adresse
Lindenweg 1
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Fonti:Maria Lebing (CC0-1.0)

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