📷 Immagine: Wikimedia Commons
Gustav-Adolf-Denkmal (Lützen)
Gedenkstätte für den schwedischen König Gustav II. Adolf
Das Gustav-Adolf-Denkmal bei Lützen erinnert an den schwedischen König Gustav Adolf, der 1632 in der Schlacht bei Lützen fiel. Es besteht aus einem Granitfindling, dem Schwedenstein, und einem gusseisernen Baldachin, der 1837 errichtet wurde. Die Gedenkstätte umfasst zudem eine Kapelle, zwei schwedische Holzhäuser und ein Museum. Die Stiftung Lützenfonden und die Stadt Lützen betreiben die Stätte gemeinsam. Die Gedenkstätte wurde 1837 zur Feier des 205. Todestags von Friedrich Wilhelm IV. enthüllt. Sie war eines der meistbesuchten Privatmuseen der DDR mit etwa 40.000 Besuchern pro Jahr. 1982 fand anlässlich des 350. Jahrestags der Schlacht ein Festakt mit schwedischen und deutschen Gästen statt. Die Stätte bleibt jährlich am 6. November zum Todestag Gustav Adolfs angemessen. Die bauliche Ausführung des Baldachins aus Eisen und Sandstein ist filigran und gotisch anmutend. Die Pfeiler sind mit Kreuzblumen und Krabben geschmückt, und der Helm trägt ein Kreuz. Die Kritiker betonen die Stärke der Formensprache, die antike und renaissancehafte Elemente vereint. Die Gedenkstätte blieb durch die neutrale Haltung zu Gustav Adolf über die Jahrhunderte hinweg weitgehend unversehrt.
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- Art
- Monument
- Ort
- Lützen
- Architekt
- Karl Friedrich Schinkel
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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