📷 Immagine: Wikimedia Commons
Jezuitská rezidence v Liběšicích
Niederlassung des Jesuitenordens in Tschechien
Der Jesuitenresidenz in Liběšice ist ein ehemaliges Schloss in der gleichnamigen Gemeinde im Okres Litoměřice. Ursprünglich ein renaissancezeitliches Schloss, wurde es ab 1623 von den Jesuiten als Residenz genutzt. Die alte Residenz wurde im 18. Jahrhundert durch eine barocke Baustelle ersetzt, die im 19. Jahrhundert in ein Schloss umgebaut wurde. Das Schloss ist als kulturelle Denkmalschutz unter Schutz. Die Jesuitenresidenz war ein zentraler Ort für die geistliche und Bildungstätigkeit. Sie beherbergte mindestens 9–10 Jesuiten, darunter einen Arzt und einen Bibliothekar. In der Residenz fanden wichtige akademische Veranstaltungen statt, und sie diente als Sommerresidenz der Provinz. Die Jesuiten erweiterten ihr Gut durch Ankauf von Land und betrieben landwirtschaftliche Betriebe. Die Residenz war auch ein Zentrum für künstlerische Aktivitäten und beherbergte bedeutende barocke Kunstwerke. Die Residenz wurde im 18. Jahrhundert in eine barocke Residenz umgebaut, die aus vier Kuppeln um ein geschlossenes Hofgebäude bestand. Das Hauptportal war mit einer Turmstruktur versehen, und die Fassade zeichnete sich durch Rizalien und Pfeiler aus. Im Inneren gab es reich verzierte Räume, darunter ein repräsentatives Festsaal und eine bedeutende Bibliothek. Die Residenz war auch ein Zentrum für botanische Forschung und beherbergte einen großzügigen Garten mit exotischen Pflanzen.
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- Art
- Schloss, Jesuitenresidenz
- Erbaut
- 1623
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Kilian Ignaz Dientzenhofer
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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