Deutsches Epilepsiemuseum
Museum in Baden-Württemberg
Das Deutsche Epilepsiemuseum liegt in Kork, einem Stadtteil von Kehl im Ortenaukreis in Baden-Württemberg. Es wurde 1998 von Hansjörg Schneble, einem Neuropädiater und Epileptologen, gemeinsam mit seinem Sohn Hans-Martin gegründet. Das Museum ist als weltweit einzigartiges Institut zum Thema Epilepsie bekannt und befindet sich in der Nähe des Epilepsiezentrums Kork. Es umfasst sechs Ausstellungsräume mit über 500 Exponaten sowie eine wissenschaftliche Bibliothek mit 300 Werken aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert. Im Jahr 2005 erhielt das Museum den Sibylle-Ried-Preis der Stiftung Michael. Die Schwerpunkte liegen in der wissenschaftlichen Erforschung der Epilepsie, der Diagnostik und der Therapiemöglichkeiten. Zudem werden künstlerische Werke von Betroffenen, wie Gemälde und Skulpturen, ausgestellt. Die Ausstellungen bieten Einblick in die Geschichte und das Verständnis der Krankheit sowie die Entwicklung der medizinischen Behandlungsansätze. Die Räume des Museums ermöglichen einen Überblick über die medizinische und kulturelle Geschichte der Epilepsie. Besucher können sich mit Exponaten, Dokumenten und künstlerischen Arbeiten vertraut machen. Die Lage des Museums in der Nähe des Epilepsiezentrums Kork und die Ausstellung von Werken von Betroffenen unterstreichen die Verbindung zwischen Wissenschaft, Medizin und Kunst. Die Umgebung bietet zusätzliche Einblicke in die lokale medizinische Geschichte.
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- Art
- Museum
- Ort
- Kehl
- Erbaut
- 1998
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