abbazia di Seltz

Kloster im Elsass, Frankreich

Das Benediktinerkloster St. Peter und Paul in Selz am Rhein war ein Reichskloster im Elsass, das 991 gegründet und 1307 aufgrund einer Hochwasserkatastrophe verlegt wurde. Es stand nördlich von Straßburg und war eng mit deutschen Königen und Kaisern verbunden. 1481 wurde es in ein Kollegiatstift umgewandelt. Das Stift wurde 1575 vorübergehend in eine Ritterakademie verwandelt, wurde aber bald wieder aufgelöst. Das Stift war von großer kultureller und politischer Bedeutung. Es war Teil des burgundischen Cluny-Verbunds und hatte enge Beziehungen zum Papsttum. Die Mönchsgemeinschaft blieb bis ins 16. Jahrhundert bestehen, bis die Kurpfalz es säkularisierte. Der letzte Abt und erster Propst, Walther von Gemmingen, starb 1501. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Kaiserin Adelheid verbunden, die es 991 gründete. In Selz am Rhein kann man die historische Bedeutung des Klosters erkennen. Die Stätte war ein Zentrum der Benediktiner und hatte eine wichtige Rolle in der Region. Die Verlegung des Klosters 1307 und die spätere Umwandlung in ein Kollegiatstift zeigen die Entwicklung der Gemeinschaft. Die Umgebung bietet einen Blick auf die rheinische Landschaft und die historischen Verbindungen der Region.

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Art
zerstörtes Gebäude oder Bauwerk, Kloster, Abtei, religiöse Gemeinschaft
Ort
Seltz
Adresse
rue du Couvent
Erbaut
901
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal

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