Burgruine Rusteberg

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Burgruine Rusteberg

Burgruine in Deutschland

Die Burgruine Rusteberg liegt auf dem Rusteberg, einem isolierten Berggipfel im Landkreis Eichsfeld in Thüringen. Sie befindet sich zwischen den Gemeinden Marth und Rustenfelde, etwa 10 km westlich der Kreisstadt Heiligenstadt. Der Berg aus Muschelkalk ragt steil aus dem Leinetal empor und war im Mittelalter Teil einer wichtigen Handels- und Heerstraße. Die Burg wurde erstmals 1123 urkundlich erwähnt und wurde 1165 im Rahmen einer Fehde zwischen Erzbischof Konrad von Mainz und Kaiser Barbarossa zerstört. Im 13. Jahrhundert war die Burg ein Zentrum der Verwaltung und militärischen Macht. Bis 1540 blieb sie als Amtsverwaltung erhalten, bis die Verwaltung in das neu errichtete Schloss Rusteberg verlagert wurde. Die Burgkapelle diente der Bevölkerung bis in die jüngste Zeit als Andachtsort. Die Ruine umfasst Reste der äußeren Befestigungen, verschüttete Gewölbekeller und die Burgkapelle, die im 19. Jahrhundert umgebaut wurde. Die ursprüngliche Anlage hatte eine Kernburg in Gipfellage und eine stark befestigte Vorburg. Der Hauptzugang im Süden war mit einem bastionsartigen Vortor versehen. Die heute nur als Bodenunebenheiten erkennbaren Hauptgebäude hatten einst eine Grundfläche von 7,7 mal 7,7 Meter.

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Art
Burg
Ort
Marth

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