📷 Immagine: Wikimedia Commons
Burgstall im Eibental
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall im Eibental ist ein Überrest einer hochmittelalterlichen Gipfelburg, der sich auf einer 550 m ü. NN hohen Felskuppe im Eibental befindet. Er liegt 750 Meter östlich der Einöde Eibenthal in der Gemeinde Betzenstein im Landkreis Bayreuth. Die Anlage wurde im 14. Jahrhundert zerstört und wird seitdem als Burgstall bezeichnet. Von der ursprünglichen Bausubstanz sind nur Mörtelreste und Keramikscherben erhalten geblieben. Die Burg war im Besitz der Landgrafen von Leuchtenberg und wurde im 14. Jahrhundert dem böhmischen König als Lehen übertragen. Sie wurde zusammen mit dem Hagholz an Dietrich und Heinrich von Wildenstein verliehen. Die Burgstelle ist als Bodendenkmal D-4-6334-0068 im Denkmalverzeichnis des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege eingetragen. Die Anlage ist Teil eines archäologischen Fundkomplexes mit mittelalterlichen und vorgeschichtlichen Funden. Die Burgstelle liegt auf einem Dolomitkegel, der an der Nordseite steil abfällt. Auf der Kuppe sind keine Bebauungsspuren mehr zu finden, lediglich Mörtelreste und Keramikscherben. An der Nordseite der Felskuppe befindet sich eine Höhle, die als Keller genutzt wurde. In dieser Höhle wurden mittelalterliche Keramikbruchstücke sowie Funde aus der Vorgeschichte entdeckt, die heute im Archäologischen Museum in Bayreuth aufbewahrt werden.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Betzenstein
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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