Zlaté návrší

📷 Immagine: Wikimedia Commons

Zlaté návrší

ein Berg im tschechischen Teil des Riesengebirges mit Hochgebirksklima; 1411 Metern ü. d. M

Die Goldhöhe ist ein langgestreckter Bergrücken im tschechischen Teil des Riesengebirges mit einer Höhe von 1411 m n.m. Sie liegt im Nationalpark Riesengebirge, drei Kilometer südlich des Hauptkamms, nahe der Grenze zu Polen. Der höchste Punkt des Gipfelplateaus ist das Vrbatovo návrší (1416 m), das jedoch als eigenständiger Gipfel geführt wird. Die Goldhöhe befindet sich zwischen der Kotel (1435 m) und dem Medvědín (1235 m) nördlich des Weilers Horní Mísečky. Die Goldhöhe war bis 1938 von der tschechoslowakischen Armee als Bunkeranlage genutzt worden, die nach dem Münchner Abkommen 1938 dem Deutschen Reich übergeben wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stelle zur Forschungsstation und später zu einem Arktistrainingslager für die Marinewettertrupps. Die Station wurde durch die Hermann-Göring-Stiftung finanziert und diente der Erforschung arktischer Bedingungen sowie biologischer Fragestellungen. Sie war zudem Ausbildungsstätte für Soldaten, die in polaren Regionen eingesetzt werden sollten. Vom Wanderweg aus Špindlerův Mlýn gelangt man über Horní Mísečky zur Goldhöhe. Der rot markierte Weg führt über die Baude Dvoračky nach Rokytnice nad Jizerou. Zudem gibt es eine Wanderstrecke zwischen dem Gipfel und der Elbfallbaude. In der Sommersaison ist ein Bus von Horní Mísečky verfügbar, der die Bergstraße II/286 befährt. Auf dem Gipfel steht ein Denkmal für Bohumil Hanč und Václav Vrbata, die bei einem Schneesturm im Jahr 1913 umkamen.

Orari e prezzi cambiano con la stagione e per questo non compaiono in questo testo.

Art
Berg, militärische Einrichtung
Ort
Vítkovice v Krkonoších
Seehöhe
1411 m

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