📷 Immagine: Wikimedia Commons
Karmelitenkloster Frankfurt
Kirchengebäude in Frankfurt am Main
Das Karmeliterkloster in Frankfurt-Innenstadt I war von 1246 bis 1803 ein Kloster des Karmeliterordens und zählt zu den größten Baukomplexen der Frankfurter Altstadt. Die Klosterkirche St. Maria, errichtet in mehreren Bauphasen bis um 1500, ist ein spätgotisches Meisterwerk. Die Räume umfassten ein Langhaus, Chor, Querhaus und Kreuzgänge, wobei der erste Kreuzgang zwischen Ankergasse und Mainzer Gasse lag. Das Kloster war bis zur Reformation eine katholische Enklave und blühte besonders durch Stiftungen wie die von Claus Stalburg. Nach der Säkularisation 1803 diente die Anlage als Kaserne, später als Wohnraum für Künstler und Bühnenhaus. Die Wandgemälde von Jörg Ratgeb, restauriert in den 1980er Jahren, sowie die Klosterkirche wurden ab 1950 wiederhergestellt. Heute beherbergt das Karmeliterkloster das Institut für Stadtgeschichte und das Archäologische Museum.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Karmeliterkloster, Historisches Museum
- Ort
- Frankfurt-Innenstadt I
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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