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Leintor
ehemaliges Stadttor und Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung Hannovers
Das Leintor war ein mittelalterliches Stadttor von Hannover und stand ursprünglich an der Stadtbefestigung. Es lag im Bereich der heutigen Schloßstraße, wo die Flussarme der Leine und die Ihme überquert wurden. Die Anlage war Teil der Altstadt und verlief südlich der Calenberger Neustadt. Heute erinnern Pfeiler des Neuen Tores an das Leintor, die vor der Schloßstraße stehen. Das Leintor wurde 1340 erstmals urkundlich erwähnt und war in die Stadtmauer eingebunden. Es bestand aus einem Torturm mit drei Obergeschossen und einem Treppenturm. Im 16. Jahrhundert wurde ein Zwinger hinzugefügt, der später abgebrochen wurde. 1714 wurde der Turm durch einen Brand beschädigt und 1797/98 abgerissen. Das Äußere Leintor stand auf der Leineinsel und war mit Zwingern gesichert, bis es nach der Einbindung der Calenberger Neustadt in die Festung abgebrochen wurde. Vor der Schloßstraße erinnern die Pfeiler des Neuen Tores an das Leintor und die ursprüngliche Stadtbefestigung. Die Anlage lag im Zuge der alten Straßen und war Teil der Altstadt. Die Umgebung umfasst die Calenberger Neustadt und die Schloßstraße, die heute als Erinnerung an die mittelalterliche Stadtmauer dienen.
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- Art
- Stadttor, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Mitte
Nelle vicinanze
- Neues Tor0 m
- Leineinsel Klein-Venedig20 m
- Beginenhaus60 m
- Duve-Brunnen51 m
- Beginenturm89 m
- Stadtbefestigung Hannover95 m
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