Haus Buddenburg

📷 Immagine: Wikimedia Commons

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Haus Buddenburg

ehemaliges Schloss in Lünen, Deutschland

Das Haus Buddenburg stand im Ortsteil Lippholthausen der Stadt Lünen im Kreis Unna. Es war ursprünglich eine Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert, die von den Brüdern Gottschalk und Gottfried Budde erbaut wurde. Im 14. Jahrhundert wurde die Familie von Frydag zu Buddenburg Eigentümer, bis das Schloss 1845 durch einen klassizistischen Neubau ersetzt wurde. Dieser stand wenige Meter nördlich der alten Burgstelle. Das Schloss war bis 1977 ein bedeutendes Gebäude, das von der Stadt Lünen nach dem Zweiten Weltkrieg als Werkkunstschule genutzt wurde. 1934 wurde es von den Nationalsozialisten als Feldmeisterschule genutzt, wobei Adolf Hitler die Parade 1934 besuchte. Das Schloss wurde 1977 abgerissen, nachdem es jahrzehntelang verwaist war. Die Wirtschaftsgebäude wurden bereits in den 1960er Jahren abgerissen. Heute sind die alten Mauern des Schlosses noch erkennbar, etwa durch Ligusterhecken, die den Grundriss wiedergeben. Der Schlossgraben führt kein Wasser mehr, doch die alten Wege im Schlosspark sind begehbar. Die Frydagstraße erinnert an das ehemalige Geschlecht derer von Frydag. Die Gedenkstätte Schloss Buddenburg ist Teil der LWL-GeodatenKultur.

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Art
Schloss
Ort
Lünen

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