📷 Immagine: Wikimedia Commons
Herkulesbrunnen
Schmuckbrunnen am Lützowplatz im Berliner Ortsteil Tiergarten
Der Herkulesbrunnen war ein Schmuckbrunnen am Lützowplatz im Bezirk Mitte von Berlin. Er stand im Ortsteil Tiergarten und war im Neobarockstil von Ludwig Hoffmann entworfen. Die Bildhauerarbeiten stammten von Otto Lessing. Der Brunnen wurde am 11. Oktober 1903 eingeweiht und kostete rund 192.000 Mark. Er war Teil einer städtebaulichen Planung, um die Friedrich-Wilhelm-Straße abzurunden und den Lützowplatz als Schmuckplatz zu gestalten. Der Herkulesbrunnen war 14,60 Meter hoch und bestand aus drei Ebenen. Die unterste Schale war aus Cudowaer Sandstein und hatte vier männliche Allegorien, die mit Strömungen kämpften. In der mittleren Ebene befanden sich vier wasserspeiende Fischköpfe, und die oberste Ebene enthielt eine breite Schale, aus der Wasser in die darunter liegenden Ebenen floss. Die Bronzefigur des Herkules, bekrönt mit dem Nemeischen Löwenfell und einer Keule, bildete den Abschluss. Die Anlage war technisch modern, mit Betonfundament und einer Wasserumlaufpumpe. Nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Bronzeskulptur Herkules und der erymanthische Eber von Louis Tuaillon seit den 1960er Jahren an der ursprünglichen Stelle aufgestellt. Der Brunnen war Teil eines Kunstensembles, das auf römischen Vorbildern basierte. Die Anlage war 20 Meter im Durchmesser und hatte eine komplexe Struktur, die die römische Mythologie in sich trug. Die Umgebung um den Lützowplatz bot einen Blick auf die Umgebung und die Grünfläche.
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- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- Bezirk Mitte
- Baustil
- Neobarock
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