📷 Immagine: Wikimedia Commons
Palais Liechtenstein (Herrengasse)
Palast in Österreich
Das Palais Liechtenstein stand in der Wiener Herrengasse 6–8 und war ein Adelspalast aus dem frühen 18. Jahrhundert, der mehrfach umgebaut wurde. Es lag zwischen Michaelerplatz und Wallnerstraße und wurde 1913 abgerissen. Der Palast gehörte der fürstlichen Familie Liechtenstein. Der Bösendorfer-Saal, ein 588 Personen fassender Konzertsaal, war ein zentrales Kulturzentrum Wiens. Er wurde ab 1872 genutzt und bis 1913 als Veranstaltungsort betrieben. Das letzte Konzert fand am 2. Mai 1913 statt und wurde von Stefan Zweig dokumentiert. Der Palast war auch für seine prachtvolle, klassizistische Bibliothek bekannt. Nach dem Abbruch des Palais entstand ab 1930–1932 das Hochhaus Herrengasse mit 16 Geschossen. Die Stätte war ein bedeutender Teil der Wiener Innenstadt und bot einst beeindruckende Räume und Ausblicke. Die Umgebung umfasste die Herrengasse und die angrenzenden Straßen wie Michaelerplatz.
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- Art
- Palast
- Ort
- Wien
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Joseph Hardtmuth
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