📷 Immagine: Wikimedia Commons
Klášter bosých augustiniánů
Kloster in Tschechien
Der ehemalige Klášter bosých Augustiniáner in Vratěnín wurde 1696 gegründet und war Teil der niederösterreichischen Provinz des Ordens. Der Klášter stand im Besitz des Adelsguts Uherčick und war bis 1814 bestehend. Die Gebäude dienten später als Lazarett und wurden nach einem Brand 1821 zerstört. Die Restaurierung begann 1963, und 1973 wurde der Komplex in den staatlichen Kulturdenkmalsverzeichnis aufgenommen. Die Stätte blieb bis 1814 bestehen, bis sie durch die josefinschen Reformen aufgelöst wurde. Der Klášter war ein bedeutendes Wallfahrtsziel mit einer loretanischen Kapelle und einem Kirchengebäude, das bis 1740 vollendet wurde. Die Kirche und Kapelle wurden von Pilgern aus dem Süden der Tschechischen Republik und dem Süden und Osten Österreichs besucht. Die Lage auf der Straße zwischen Wien und Prag trug dazu bei, dass der Ort bekannt wurde. Die Kirche und Kapelle blieben auch nach der Auflösung des Klosters beliebt. Die Ausstattung umfasste mehrere Altäre, darunter der Hauptaltar mit dem Bild des hl. Mikuláš Tolentinský. Die Kirche war mit Marienbildern und Bildern der hl. Augustinus, Monika, Josef und Anna ausgestattet. Die Kirche war auch mit einer Kapelle des hl. Jan Nepomucký und einer loretanischen Kapelle versehen. Die Kirche blieb bis 1814 bestehen und wurde nach der Auflösung des Klosters weiterhin von den Pfarrern genutzt.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Vratěnín
- Erbaut
- 1696
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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