📷 Immagine: Wikimedia Commons
Spálené Poříčí
Schloss in Tschechien
Der Schlossberg Spálené Poříčí liegt im gleichnamigen Ort im Plzeňer Landkreis, im Südwesten des Plzeňského krajs. Es ist als kulturelle Denkmalschutz unter Schutz. Das Renaissance-Schloss wurde um 1617 von Vratislav z Mitrovic errichtet, der das Gut über 100 Jahre besaß (1603–1715). Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts besitzt es die Metropolitische Kapitula des hl. Víta in Prag (mit einer Pause von 1948 bis 1989). Im 18. und 19. Jahrhundert durchlief das Schloss weitere Baumaßnahmen im Barock- und Pseudogotik-Stil. Der Name „Spálené Poříčí“ entstand 1620, als die Armee des Generals Buquoy das Dorf während des Aufstands der Stände in Brand setzte. Die Flucht der Einwohner führte zu einer unkontrollierten Ausbreitung des Feuers und zur Zerstörung des Ortes. Das Gut wurde 1715 verkauft und 1749 von der Metropolitischen Kapitula des hl. Víta in Prag erworben. Es war bis ins 20. Jahrhundert ein zentraler Teil des Besitzes der Kapitula. Im 19. Jahrhundert wurde das Schloss um einen barocken Osttrakt erweitert und im 19. Jahrhundert pseudogotisch umgestaltet. Im direkten Umfeld des Schlosses gibt es eine parkartige Gestaltung. Vor dem Hauptportal wachsen mehrere wertvolle Bäume, und der Raum hinter dem östlichen Flügel hat den Charakter einer französischen Gartenszene mit Brunnen und Skulpturen. Die ehemalige Církevní střední odborná škola, die dort 20 Jahre saß, ist 2016 nach Plzen verlegt worden. Heute bietet das Schloss vor allem Unterkunft an.
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- Art
- Schloss
- Erbaut
- 1617
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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