Wieża Quistorpa

📷 Immagine: Wikimedia Commons

Attrazione

Wieża Quistorpa

Turm in Polen

Der Quistorpturm bei Stettin war ein Aussichtsturm, der im nordöstlichen Teil der Stadt, im Quistorp-Park, errichtet wurde. Er stand im Eckerberger Wald und wurde von Martin Quistorp zu Ehren seines Vaters gebaut. Die Anlage lag in Richtung der Quistorp-Aue und war über die Kaiser-Wilhelm-Straße erreichbar. Der Turm war ein Denkmal, Museum und Aussichtsturm in einem und wurde von Franz Schwechten entworfen. Der Turm war ein neoromanischer Sockel aus Stampfbeton und Granitblöcken, die aus Rügener Steinbrüchen stammten. Er besaß eine neogotische Turmstruktur aus Ziegelstein-Mauerwerk mit Keramik-Verzierungen. Die allegorischen Darstellungen des Handels und der Industrie wurden von Ludwig Manzel aus Zement-Kunststein geschaffen. Der Turm war politisch brisanter, da solche Monumente im Deutschen Reich meist Monarchen und Staatsmännern vorbehalten waren. Der Quistorpturm war ein Teil der Umgebung, die heute als Lasek Arkonski bekannt ist. Er stand in der Nähe des Svantovit-Tempels auf Rügen. Der Turm besaß eine Gedenkhalle mit der Büste von Johannes Quistorp. 1945 wurde der Turm größtenteils zerstört, lediglich die Sockelgeschosse und ein Teil des Ziegelmauerwerks blieben erhalten. Eine Betonfigur von Manzel wurde später gestohlen.

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Art
Turm
Ort
Stettin
Erbaut
1899
Architekt
Franz Schwechten

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