Reide (Weiße Elster)

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Reide (Weiße Elster)

Die Reide ist ein rechter Zufluss der Weißen Elster in Sachsen-Anhalt. Sie fließt durch den Saalekreis und die Stadt Halle (Saale). Die Quelle liegt zwischen Zöberitz und Peißen, und der Bach verläuft durch verschiedene Hallenser Stadtteile wie Reideburg und Radewell/Osendorf. Die Reide unterquert in Kanena die Bahnstrecke Magdeburg–Leipzig und in Bruckdorf die Bundesstraße 6. Sie mündet schließlich im Süden von Radewell/Osendorf in die Weiße Elster. Die Reide hat eine historische Bedeutung, da ihr Bett ein alter Lauf der Saale aus der ersten Warmzeit ist. Die Region war ursprünglich sumpfig und trug den Namen Reide, der sich auf Moorgebiet bezieht. In der Vergangenheit speiste der Bach mehrere Fischteiche, von denen heute nur noch Reste im Dieskauer Park erhalten sind. Durch Regulierungen im Jahr 1926/27 entstanden Ackerflächen. Seit den 1990er Jahren ist die Reide ökologisch wieder gesund, und es leben wieder Forellen im Bach. Vor Ort bietet die Reide abwechslungsreiche Landschaften. Der Reide-Rad-Wanderweg führt entlang des Bachs durch verschiedene Stadtteile und bietet Ausblicke auf den Schlosspark von Dieskau sowie auf die Seen wie den Lautschteich und den Großen Mühlteich. Die Reide verläuft parallel zur Saale-Elster-Talbrücke und durchquert die Saale-Elster-Aue. Die Umgebung umfasst auch die Bahnstrecke Ammendorf–Luppenau und die Region um Osendorf.

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