Schloss Kossenblatt

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Schloss Kossenblatt

Schloss in Tauche, Landkreis Oder-Spree, Brandenburg

Das Schloss Kossenblatt liegt im Dorf Kossenblatt, Gemeinde Tauche, bei Beeskow im Landkreis Oder-Spree. Es war ein königlich-preußisches Jagdschloss und Sommerresidenz, das neben Schloss Königs Wusterhausen als Lieblingsschloss des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. galt. Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert von der Familie Barfus erbaut und später von Eleonore von Dönhoff weitergeführt. Es blieb bis heute leerstehend, ohne dauerhaftes Nutzungsverhältnis. Der Bau begann 1702 und wurde 1712 fertiggestellt. Eleonore von Dönhoff, Witwe von Hans Albrecht von Barfus, führte den Bau glücklich aus und veranlasste den Bau eines zweiten Kellers unter dem Schloss, um Schätze zu verstecken. Sie ließ auch die Einrichtung des Schlosses verbrennen, bevor sie starb. Das Schloss wurde 1736 von Friedrich Wilhelm I. erworben, der es als Jagdschloss nutzte und es mit Mobiliar ausstattete. Er ließ Pavillons und eine neue Kanzel errichten und blieb mehrere Wochen dort. Im Schloss gibt es Räume wie das Staats- und Empfangszimmer, das bei Fontanes Besuch noch vorhanden war. Es gibt einen Ehrenhof mit dem Namenszug A. W. und eine katholische Kirche, die 1714–1719 errichtet wurde. Umgebung sind das Dorf Kossenblatt, die Spree und das Gut Ragow bei Beeskow. Das Schloss wurde mehrfach im Siebenjährigen Krieg geplündert, blieb aber leer und ungenutzt.

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Art
Schloss
Ort
Tauche
Erbaut
1702
Denkmalstatus
Baudenkmal in Brandenburg

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