📷 Immagine: Wikimedia Commons
Landestheater Altenburg
Theater in Deutschland
Das Landestheater Altenburg ist ein Mehrspartentheater in der Stadt Altenburg und Teil der Theater Altenburg Gera. Es nutzt verschiedene Spielstätten, darunter das Große Haus mit 500 Plätzen, das Heizhaus und das Theater unterm Dach. Die Geschichte des Theaters reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, als es als Schlossgartentheater und später als „Altes Komödienhaus“ existierte. 1871 wurde das Herzogliche Hoftheater eröffnet, das bis 1914 als zentrales Kulturzentrum fungierte. Das Theater war bis 1932 als Landestheater bekannt und spielte eine wichtige Rolle in der Kulturgeschichte Thüringens. Es war ein Zentrum für Opern, Operetten und Schauspiel, unter anderem mit Aufführungen von Wagner, Verdi und Puccini. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Theater zur Aufarbeitung gesellschaftlicher Themen genutzt und entwickelte sich zum „sozialistischen Theater“. In den 1980er Jahren erhielt es den Status eines Nachwuchsfördernden Theaters und stieg in den internationalen Opern- und Musical-Szene auf. Besucher können in den Spielstätten des Theaters Opern, Schauspiele und Musicals erleben. Das Große Haus bietet eine moderne Bühnenanlage mit Drehbühne und vollautomatischer Lichtsteuerung. Die Atmosphäre ist durch die historische Architektur und die künstlerische Ausstattung geprägt. Umgebung und Ausblick sind durch die Lage in Altenburg geprägt, das als Kultur- und Erholungsort bekannt ist.
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- Art
- Theatergebäude
- Ort
- Altenburg
- Architekt
- Otto Brückwald
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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