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Augustinereremitenkloster Pappenheim

Kloster in Bayern

Das Kloster Pappenheim ist ein ehemaliges Augustinereremiten-Kloster in Pappenheim im bayerischen Landkreis Bad Kissingen. Es liegt in der Diözese Eichstätt und wurde 1372 von Erbmarschall Heinrich von Pappenheim und seiner Frau Elisabeth von Ellerbach gegründet. Die Klosteranlage und die Kirche sind seit 1545 im Eigentum der Nachfolger der Stifterfamilie. Die Pappenheimer Klosterkirche diente als Grablege der Grafen von Pappenheim und war ab dem 17. Jahrhundert ausschließlich Gruftkirche der Marschälle von Pappenheim. Die Klosterkirche ist ein bedeutendes Denkmal mit einer reichen Baugeschichte. Der Chor und Teile der Gebäude stammen aus der Gründungszeit, während Ende des 15. Jahrhunderts eine weitere Bauphase stattfand. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde das Kirchenschiff komplett neu gestaltet. Die Orgel, die um 1712 entstand, ist ein Originalinstrument und wird als Teil der Gesamtausstattung sorgfältig erhalten. Die Kirche wurde 1993 nach einer Restaurierung wieder kirchlich genutzt und dient heute Gottesdiensten und kirchenmusikalischen Veranstaltungen. Die Klosterkirche bietet einen einzigartigen Raum mit spätgotischen Elementen, Epitaphien und einer original erhaltenen Barockorgel. Die Ausstattung umfasst auch Stuckdecken, Herrschaftslogen und Emporen. Die Kirche ist Teil des Bodendenkmals D-5-7031-0259 und steht unter Denkmalschutz. Die Umgebung umfasst die historische Stadtsilhouette von Pappenheim und die nähere Landschaft des Landkreises Bad Kissingen.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, Vorgängerbau, Archäologische Stätte, Bodendenkmal
Ort
Pappenheim
Erbaut
1372
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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