📷 Immagine: Wikimedia Commons
Libná
ehemalige Gemeinde in Tschechien
Libná ist ein untergegangenes Dorf und Ortsteil der Stadt Teplice nad Metují im Okres Náchod. Es liegt im Tal des Baches Libeňský potok, grenzt an Polen und wird über eine Seitenstraße erreicht. Die Umgebung umfasst mehrere Bergkämme, darunter die Strážnice und den Ziegenrücken. Nachbarorte sind Zdoňov, Horní Adršpach und Meziměstí. Die Landstraße führt über die tschechisch-polnische Grenze zum Kloster Grüssau. Libná war bis 1945 Teil des Landkreises Braunau und hatte 1930 etwa 376 Einwohner. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die deutsche Bevölkerung vertrieben, und der Ort wurde 1949 an Zdoňov angeschlossen. 1976 wurde Libná nach Teplice nad Metují eingemeindet und 2009 zum Ortsteil erhoben. Die wirtschaftliche Bedeutung lag im Abbau von Sandstein, der für Grabsteine und Mühlsteine genutzt wurde. Der Ortsteil umfasst den Katastralbezirk Libná und die Wüstung Popluží. Sehenswürdigkeiten sind Bildstock und Ruinen von Häusern und Gehöften. Die Landschaft bietet Ausblicke auf umliegende Berge und das Tal des Baches. Die historischen Spuren und die Lage an der Grenze zu Polen machen den Ort für Wanderer und Interessierte attraktiv.
Orari e prezzi cambiano con la stagione e per questo non compaiono in questo testo.
- Art
- Wüstung, Gemeindeteil in Tschechien, Katastralgemeinde in Tschechien
- Ort
- Teplice nad Metují
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