Le Cap Fagnet et ses blockhaus

Der Cap Fagnet erhebt sich mehr als 100 Meter über dem Meer und schließt Fécamp nach Norden ab. Von oben liegen das Tal, der Strand und die offene See auf einen Blick zusammen — der Grund, warum hier oben seit jeher gebaut wurde. Auf dem Plateau stehen die Kapelle Notre-Dame du Salut, die als Denkmal eingetragen ist, ein Semaphor und die Betonbunker einer ehemaligen Radarstation. Diese Blockhäuser gehören zum Atlantikwall und stammen aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie machen den Cap Fagnet zu mehr als einem Aussichtspunkt: Die Anlage zeigt, wie systematisch die deutsche Besatzung die Höhenpunkte der Alabasterküste befestigte und wozu ein Kap wie dieses militärisch taugte. Das Gelände ist als Site classé geschützt. Tagsüber lässt sich das Plateau selbstständig begehen; die Wege sind kurz, und der Blick lohnt sich bei klarer Sicht besonders. Wer die Anlagen verstehen will, nimmt die Führung „Sur les traces du Mur de l'Atlantique" von rund 90 Minuten. Sie öffnet unter anderem den in den Fels getriebenen Sanitätsunterstand und arbeitet mit einer Projektion. Gruppenführungen werden auf Anfrage vereinbart. Feste Schuhe und windfeste Kleidung sind auf dem offenen Plateau meist keine schlechte Idee.

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