📷 Immagine: Wikimedia Commons
Burgstall Wichsenstein
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Wichsenstein liegt auf dem Wichsensteiner Fels, einem felsigen Bergkamm in der Fränkischen Schweiz, etwa 587 Meter über dem Meeresspiegel. Er befindet sich im Landkreis Forchheim, nordnordwestlich der Pfarrkirche Sankt Erhard und etwa 15 Kilometer nordöstlich von Forchheim. Der Felsriff ragt 20 Meter über dem Dorf Wichsenstein und ist von weiteren Burgen und Burgställen umgeben, darunter die Burg Bieberbach und der Burgstall Altes Schloss. Die Burg Wichsenstein wurde vermutlich im 12. Jahrhundert errichtet und war Teil der Adelsfamilie der Wichsensteiner, die Ministeriale des Bistums Bamberg waren. Die Burg wurde mehrfach zerstört, zuletzt vermutlich im Bauernkrieg 1525. Sie wurde im 14. Jahrhundert aufgrund Raubrittertums durch den Bischof zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die letzte urkundliche Erwähnung datiert auf 1310, als Konrad I. von Wichsenstein die Burg erhielt. Der Burgstall ist heute ein frei zugänglicher Aussichtspunkt, der über 207 Stufen erreichbar ist. Von oben bietet er einen Blick auf das Dorf Wichsenstein und die umliegende Landschaft. Die Ruine ist als Bodendenkmal mit der Nummer D-4-6233-0095 geschützt. In der Umgebung liegen weitere Burgen und historische Stätten, die Wanderer und Interessierte besuchen können.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Gößweinstein
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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