📷 Immagine: Wikimedia Commons
Schloss Freisaal
Schloss in Österreich
Das Schloss Freisaal liegt im Süden von Salzburg, eingebettet in den Grünlandgürtel der Stadt. Es befindet sich in der Nähe der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg und umschlossen von einem kleinen Weihers. Der Name leitet sich vom Freudensaal ab und deutet auf ein Lusthaus hin. Das Schloss wurde erstmals 1392 urkundlich erwähnt und diente bereits im 15. Jahrhundert als Lustschloss der Fürsterzbischöfe. Das Schloss war seit dem 16. Jahrhundert Ausgangspunkt für den feierlichen Einzug der neuen Fürsterzbischöfe in die Stadt. Um 1490 war es verpfändet, und 1549 wurde es im manieristischen Stil erneuert. 1811 wurde es verkauft, und 1906 wurde es von Architekt Josef Schubauer renoviert. Im Obergeschoß befinden sich Wandmalereien, darunter ein Fresko von Hans Bocksberger aus dem Jahr 1558, das den Adventus des Fürsterzbischofs Michael von Kuenburg zeigt. Im Schloss lebte der Maler Lucas Suppin von 1967 bis 1989, und er versuchte, die beschädigten Fresken wiederherzustellen. Die Eigentümerfamilie versuchte, das Schloss an die Stadt zu verkaufen, doch es blieb ohne Erfolg. Seit 2006 ist die Stiftung Eigentümerin, und das Schloss ist nicht öffentlich zugänglich. Die Bauten wurden in der Zwischenkriegszeit durch Emmerich Vocelka erworben und in den 1970er Jahren generalsaniert.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Salzburg
- Adresse
- Freisaalweg 31
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 423 m
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