Klášter milosrdných bratří

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MonasteriZlínský kraj

Klášter milosrdných bratří

Kloster in Tschechien

Der Klášter Milosrdných bratří in Vizovicích ist eine barocke Bauwerk aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und als kulturelle Denkmalkultur der Tschechischen Republik geschützt. Er wurde 1781 gegründet, als der letzte Konvent der Milosrdných bratří in den Tschechischen Ländern. Die Gründung war mit dem Zuschuss des Kaiser Joseph II. verbunden, der die Pflicht der Brüder, keine Almosen zu sammeln, voraussetzte. Die Brüder erhielten auch das Recht, in der Kapelle des Schlosses gebettet zu werden. Der Konvent war ursprünglich finanziell schwach dotiert, sodass eine funktionierende Klinik erst 1835 eröffnet werden konnte. 1908 wurde beschlossen, eine neue Klinik für 40 Patienten zu bauen, die 1911 in secessionistischem Stil fertiggestellt und eingeweiht wurde. Die Baufinanzierung erfolgte durch den mährischen Landeskomitee. In der Umgebung des Klášters liegen das Schloss Vizovice und die Kapelle, die ursprünglich für die Brüder bestimmt war. Die Klinik war ein zentraler Bestandteil der Arbeit des Konvents und diente der medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Die Brüder trugen auch zur Pflege der Gemeinschaft bei und beteten siebenmal pro Woche in der Schlosskapelle.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Erbaut
1781
Baustil
Jugendstilarchitektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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