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Moschellandsberg
Berg in Rheinland-Pfalz
Der Moschellandsberg ist ein 331,4 m hoher, größtenteils bewaldeter Berg im nördlichen Nordpfälzer Bergland, südöstlich von Obermoschel. Er wird auch als Schloßberg bezeichnet und liegt im Donnersbergkreis. Auf seiner Nordseite gab es früher Bergbau, an den südlichen Hängen Weinbauflächen. Die Gesteine sind durch vulkanische und tektonische Prozesse stark zergliedert. Der Berg ist bekannt für seine reiche Mineralvorkommen und den Bergbau, der ab dem 15. Jahrhundert urkundlich erwähnt wird. Über 90 Mineralarten wurden gefunden, darunter Silber-, Quecksilber- und Kupferminerale. Bekannte Gruben wie „Backofen“ und „Carolina“ sind nordöstlich der Burgruine. Der Berg ist zudem ein Schutzgebiet für Fledermäuse und trägt zu mehreren Mineralarten als Typlokalität bei. Der Gipfelbereich umfasst die Burgruine Landsberg, die 1130 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Mauerreste und ein Teil des Bergfrieds sind erhalten. Westlich der Burg steht ein Sendemast. Wanderwege wie der Pfälzer Höhenweg und der Europäische Fernwanderweg E8 führen über den Berg. Der Geo-Kultur-Pfad umschließt den Berg als Rundweg.
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- Art
- Berg
- Ort
- Rheinland-Pfalz
- Seehöhe
- 275 m
Nelle vicinanze
- Burg Landsberg (Pfalz)458 m
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- Obermoschel991 m
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