📷 Immagine: Wikimedia Commons
Gänsemädchenbrunnen
Brunnen auf der Rahlstiege im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf (9548)
Der Gänsemädchenbrunnen ist ein denkmalgeschützter Brunnen auf der Rahlstiege im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf. Er wurde 1886 von Anton Paul Wagner errichtet, der auch den Engelbrunnen auf der Wiedner Hauptstraße schuf. Ursprünglich stand der Brunnen ab 1866 am Geflügelmarkt in der Inneren Stadt, wurde 1874 abgebaut und bis 1879 auf dem Platz vor der Mariahilfer Kirche platziert. 1886 wurde er an seinen heutigen Standort verlegt, nachdem dort das Haydn-Denmal aufgestellt wurde. Der Brunnen zeigt ein Mädchen mit einer Gans auf einem Steinpfeiler. Zwei weitere Gänse mit gespreizten Flügeln dienen als Wasserspeier für die beiden Wasserbecken. Das Motiv der Gänse stammt vom ursprünglichen Standort des Brunnens auf dem Wiener Geflügelmarkt. Die Gestaltung spiegelt die Verbindung zwischen dem Tierwesen und der Funktion des Brunnens als Wasserspeier wider. Der Brunnen ist Teil der städtischen Brunnenkultur Wiens und steht im öffentlichen Raum. Er ist von der Rahlstiege aus gut sichtbar und bietet einen Blick auf die umliegende Altstadt. Die Umgebung um den Brunnen ist geprägt von historischen Gebäuden und der Rahlstiegsgasse, die zu den Wiener Altstadtvierteln gehört. Die Lage ermöglicht einen Überblick über die umliegenden Straßen und Gassen.
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- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- Wien
- Adresse
- Mariahilfer Straße
- Erbaut
- 1866
- Architekt
- Anton Paul Wagner
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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