Burg Uetersen (I)
Burg in Schleswig-Holstein, Deutschland
Die Burg Uetersen (I) war eine abgegangene Niederungsburg am Rande der Pinnau und stand auf dem heutigen Gelände des Klosters Uetersen. Sie wurde um 1234 von den Rittern von Barmstede errichtet und um 1240 aufgegeben. Die Burg war von einem Wassergraben umgeben, der heute als „Burggraben“ bekannt ist, und verfügte über eine Vorburg oder einen Wachturm, der ebenfalls von einem Graben umgeben war. Die Anlage wurde erstmals 1234 in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Die Burganlage hat eine historische Bedeutung, da sie als Hauptburg der Ritter von Barmstede vermutet wird. Die Existenz der Burg wurde durch verschiedene Quellen bestätigt, darunter die Fundatio des Klosters Uetersen aus dem Jahr 1237 und Dokumente aus dem 18. Jahrhundert. Erste archäologische Forschungen fanden 1759 statt, doch erst ab 1891 wurden die Spuren der Burg systematisch untersucht. 2008 wurden bei Baumaßnahmen auf dem Klostergelände Funde aus dem 13. Jahrhundert entdeckt. Auf dem Klostergelände gibt es heute keine sichtbaren Reste der Burg, aber die archäologischen Funde belegen ihre Existenz. Die Umgebung umfasst das Kloster Uetersen und das heutige Firmengelände von Harles und Jentzsch. Die historischen Dokumente und Funde ermöglichen Einblicke in die Geschichte der Burg und ihrer Besitzer. Die Anlage war Teil der Region Pinnau und hatte eine strategische Bedeutung.
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- Art
- Burg
- Ort
- Uetersen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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